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Es muss doch möglich sein...

Es muss doch möglich sein, die Armut zu besiegen! Deshalb unterstützen Gospelfans ein Projekt in Kenia. Es ist Teil einer weltweiten Strategie: die „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ der Vereinten Nationen (UN). Die 2015 von allen Staaten der Erde beschlossenen Ziele konzentrieren sich auf fünf Säulen: Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden, und Partnerschaft.  
Um die ambitionierten Ziele zu erreichen muss aber nicht nur die Politik arbeiten -hier müssen alle mit anpacken! 

Seit dem Gospelkirchentag im September 2018 in Karlsruhe haben Gospelsängerinnen und -sänger zusammen mit ihren Zuschauern über 160.000 € für ein Entwicklungsprojekt von Brot für die Welt in Kenia gesammelt. Das Evangelische Werk für Entwicklung arbeitet damit gemeinsam mit dem Anglican Development Service (ADS) aus Kenia an der Umsetzung der weltweiten Strategie der UN. Projekte wie dieses wirken auf mehreren Ebenen: sie lindern die Not vor Ort, verbessern die Lebensbedingungen der Bevölkerung nachhaltig und fördern damit die friedliche Entwicklung der globalen Gesellschaft langfristig. 

Ein Blick hinter die Kulissen.  

Ziel 1: Keine Armut

Armut in jeder Form und überall beenden.

Das bewirkt das Projekt: 
Durch die näherliegenden Wasserstellen wird die Zeit zum Wasser holen von mehreren Stunden auf wenige Minuten verkürzt. Mit der gewonnenen Zeit kann nun handwerklichen Tätigkeiten oder Feldarbeit nachgegangen werden. Die so produzierten Produkte werden lokal verkauft und sichern den Familien Nebeneinkünfte. 

Ziel 2: Kein Hunger

Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern. 

Das bewirkt das Projekt: 
Aufgrund der weiten Wege zum Wasserholen konnten täglich nur etwa 30 Liter geholt und verbraucht werden – für eine ganze Familie! Das reicht gerade knapp für kochen, waschen und trinken. 
Durch Bewässerungswege, die von den neu gebauten Wasserspeichern abgehen, können nun zusätzlich Felder bestellt und die Ernährung der Familien gesichert werden.  

Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern.

Das bewirkt das Projekt: 
Im Norden von Kenia regnet es meist nur kurz - dafür umso stärker. Wassermassen überschwemmen ausgetrocknete Flussläufe und reißen allerlei Unrat mit.  Der Unrat landet mit in den herkömmlichen Wasserlöchern. Das Wasser ist dann meist stark verschmutzt und damit gesundheitsgefährdend.  
Bei den starken Regenfällen kann das Wasser aber auch mit Wasserspeichern aufgefangen werden. Das aufgefangene Regenwasser ist sauberer verringert das Risiko von Krankheiten. 

Ziel 4: Hochwertige Bildung

Gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens für alle fördern.

Das bewirkt das Projekt: 
In Kenia sind traditionell die Frauen und Mädchen für das Wasserholen verantwortlich. Verbringt man täglich mehrere Stunden damit zu einem Wasserloch zu laufen, ist meist wenig Zeit und Energie übrig um noch in die Schule zu gehen. Mit den deutlich kürzeren Wegen zum Wasserholen ist diese Zeit und Energie nun vorhanden. Zudem kann man einen deutlichen Anstieg der SchülerInnenzahl bei Schulen beobachten, die einen eigenen Wasserspeicher haben. Dort ist dann nämlich genug Wasser vorhanden um die SchülerInnen während des Schultages ausreichend mit Wasser zu versorgen. 

Ziel 5: Geschlechtergerechtigkeit

Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen. 

Das bewirkt das Projekt: 
Das verfügbare Trinkwasser und den kurzen Wegen geben den Frauen und Mädchen die Möglichkeit ein eigenes Einkommen zu erwirtschaften oder zur Schule zu gehen. Die Wasserspeicher und Dämme sind so die Grundlage für eine selbstbestimmte und hoffnungsvolle Zukunft. Das zusätzliche Einkommen reicht manchmal sogar dafür aus, dass die Väter der Familien nicht mehr in die Städte gehen müssen um dort besser Bezahlte Arbeit nachzugehen. Sie können nu wieder Arbeit in den Dörfern nachgehen. Eine Familie ohne Wasser ist oft eine zerrissene Familie.  

Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäranlagen

Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.  

Das bewirkt das Projekt: 
Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser ist die Kernaufgabe unseres Projektes. Bisher konnten wir, zusammen mit Brot für die Welt und dem ADS, etwa8000 Menschen eine sichere Wasserversorgung ermöglichen. Das Wasser ist die Grundlage aller weiteren Errungenschaften! 

Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Frieden und Stabilität sind wichtige Voraussetzungen einer nachhaltigen Entwicklung. Alle Menschen brauchen Zugang zu einer leistungsfähigen Justiz.  

Das bewirkt das Projekt:  
Seit 2010 ist auch das Recht auf sauberes Trinkwasser ein Menschenrecht. Das Projekt setzt sich dafür ein, dass den Menschen im Norden Kenias dieses Recht zukommt. Klar ist: Wo Wasser fehlt brechen Krisen aus! Ob Ethnische, religiöse oder politische Konflikte - Wassermangel befeuert Krisenherde weltweit. So weit wollen wir es nicht kommen lassen. 

Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben.

Das bewirkt das Projekt: 
Zusammen mit Brot für die Welt arbeiten wir nur mit Partnerorganisationen in den jeweiligen Ländern zusammen. In diesem Projekt weiß der kenianische Anglican Development Service am besten was gebraucht wird. Diese Partnerschaft auf Augenhöhe ermöglicht eine effiziente Hilfe und die Umsetzung der Ziele. 

Mehr Infos zu den 17 Zielen sowie praktische Beispiele wie man (nahezu) täglich daran mitarbeiten kann findest Du unter: 
https://17ziele.de/