| Donauwörther Notenkessel |
| Einhundert Leute ließen sich am Muttertag motivieren zu einem Gospelkonzert in der evangelischen Christuskirche Donauwörth. Sie wurden mit einem tollen zweistündigen Programm verwöhnt. Während in jener Kirche im "Donauwörther Notenkessel" die Profís in Sachen Gospel und Pop auftreten, waren diesmal die Newcomer der regionalen Szene angesagt. Den Jugendchor Sternenfänger unter Leitung von Kirchenmusiker Hans-Georg Stapff gibt es schon viele Jahre, doch erst jetzt sind Gospelsongs zu ihrem Hauptrepertoire geworden. In Mauren haben sich Gospelbegeisterte vor etwa zwei Jahren zusammen getan. Anfangs von Hans-Georg Stapff nur sporadisch unterstützt, ist jetzt sein Sohn Christian Stapff seit einem halben Jahr ihr fester Leiter geworden. Die Donauwörther Zeitung hat darüber berichtet. Der Abend an Muttertag war nach Mauren und Kleinsorheim der dritte Auftritt dieser beiden Chöre mit einem gemeinschaftlichen Programm, welches in drei gemeinsam gesungenen Liedern gipfelte. Zuerst boten die Sternenfänger fetzige Gospels mit Choreografien. Rightessnous zum Einzug und This Train als fahrende Dampflok. Auch ohne Klavierbegleitung klangen sie sicher bei Free At Last und den Spirituals Deep River und I Know The Lord. Im dritten Teil lieferten sie humorvolle biblische Geschichten mit den Solisten Florian Gnad, Hanna Schott, Lisa Stapff und Anne-Lena Rothenpieler und gefühlvolle Balladen, besonders schön das Duett Lean On Me mit Ronja Sensche und Christian Stapff und das Solo My Angel von Michael Fischer. Weitere Solisten: Tanja Hopfner (May The Lord Send Angels) und Susanne Jenner im dem funky-bluesigem May God Bless You. Im zweiten Teil präsentierte sich der Gospelchor Mauren mit Stücken aus den Gospelseminaren wie Jesus Is The Answer, Holy und Hold On. Dazu There Is Peace und der Klassiker I Will Follow Him mit den Solistinnen Melanie, Gabi und . Witziger Höhepunkt: beim Sing And Shout, ein Stück von David Thomas, stellten sich beide Chöre auf die Bühne beziehungsweise in den Altarraum, allerdings links und rechts voneinander getrennt. So sangen sie wettbewerbsmäßig die Verse im Wechsel, um dann doch ineinander zu laufen und so einen großen, 36köpfigen Chor zu bilden, in dem sich dann die erwachsenen und die jugendlichen Stimmen zu einem satten Sound kombinierten. Das gospelverwöhnte Publikum jedenfalls zollte Standing Ovations. |


