Danke für 70.000 € in 2019

2019 ist viel passiert:
Die Uraufführung von Martin Luther King, Kirchentag in Dortmund, der Gospelday und diverse Benefizkonzerte. Bei jeder der Veranstaltungen wurde für unser Trinkwasserprojekt im Norden von Kenias gesammelt.
Dank der Tausenden Sängerinnen und Sänger und Konzertbesucherinnen und Konzertbesuchern kam in 2019 eine beachtliche Spendensumme zusammen. Was das in Zahlen und Fakten heißt, erfahrt ihr hier.

Im Februar und Juni die Aufführungen des Chormusicals Martin Luther King, im September der Gospelday an über 80 Standorten in ganz Deutschland, zwischendurch diverse Benefizkonzerte und Gottesdienste. Bei den vielen unterschiedlichen Formaten blieb eine Sache immer gleich: Es wurde für sauberes Trinkwasser im Norden von Kenia gesammelt.

Du bist Teil von etwas GANZ GROSSEM!

Die Ziele für Nachhaltige Entwicklung der UN.

Seit 2018 unterstützt die Aktion Gospel für eine gerechtere Welt das Trinkwasserprojekt von Brot für die Welt in Zusammenarbeit mit dem Anglican Development Service, im Norden von Kenia. Dort wird aufgrund des Klimawandels das Wasser knapp und der Weg zur nächsten Wasserstelle kann bis zu sechs Kilometer lang sein. Zu Fuß und bei Temperaturen über 30 Grad. Das Projekt baut Wasserdämme und -speicher nah an den Dörfern. Da in Kenias Norden traditionell die Frauen und Kinder für das Wasserholen zuständig sind, trägt das Projekt nicht nur zu einer besseren Wasserversorgung bei, sondern stärkt auch die Rechte der Frauen und Mädchen. Darüber hinaus beeinflussen die Dämme die Gesundheit, die Schulbildung und das Einkommen positiv. Genauere Infos in den UN Zielen.

Der größte Kostenpunkt bei dem Bau der Wasserspeicher und -dämme: Das Material - genauer: der Zement und die Rohre um die Dämme mit den Wasserspeichern oder gar Feldern zu verbinden. 
Ein Sack Zement kostet etwa 10 Euro. 20 Kunststoffrohre von jeweils sechs Metern Länge kosten 100 Euro. Ein Staudamm insgesamt etwa 15.000 Euro. Dieser sichert die Versorgung mit frischem Trinkwasser für ca. 300 Haushalte. Wie viel Säcke Zement und Rohre ein Staudamm oder ein Wasserspeicher braucht ist natürlich immer unterschiedlich und muss den speziellen Gegebenheiten angepasst werden.  
In einem Dorf etwa wurde ein riesiger Felsen ummauert. Trifft Regen auf den Felsen läuft das Wasser den Felsen herunter und wird durch den gemauerten Kanal in einer Zisterne gesammelt. ‚Wasser ernten‘ nennen die Dorfbewohner das. Die Dämme werden im Übrigen meist selbst von der örtlichen Bevölkerung gebaut werden. Dadurch spart man sich auf der einen Seite Kosten für die Handwerker, auf der anderen Seite weiß die Bevölkerung auch genau wie etwas repariert werden muss, falls an dem Damm etwas kaputt geht.
Allein 2019 haben wir knapp 70.000 Euro für das Projekt sammeln können! Damit können mehreren Hundert DorfbewohnerInnen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Das fördert die Schulbildung und Gesundheit in diesen Dörfern, schaffen eine Lebensgrundlage und trägt dazu bei, die Welt ein Stückchen gerechter zu machen. 
 

Das ist eine gewaltige Zahl! Nach einem aufregenden Jahr sehen wir, dass wir gemeinsam viel erreichen können! Die Zahlen diesen zwar nur zur Orientierung – wir sind aber stolz drauf, ein solch wertvolles Projekt zu unterstützen.
Das Aktionsbüro Gospel für eine gerechtere Welt bedankt sich sehr herzlich für all die Unterstützung und den Spenden bei den verschiedensten Auftritten.


P.S.
Du willst mit Deinem Chor 2020 auch ein paar Säcke Zement ersingen?
Dann macht doch mit, bei der Brot für die Welt Gospelnight am 14. November 2020!

Aktionspartner Gospel für eine gerechtere Welt: